...der Bau geht weiter...

 

Im derzeitigen Baustadium werden alle Vorbereitungen für den weiteren Ausbau der NBS Nürnberg - Erfurt getroffen. Der Streckenabschnitt von Erfurt bis kurz vor Ebensfeld ist fast fertiggestellt, jetzt beginnen die kompletten Umbauarbeiten zwischen Ebensfeld und Erlangen. Die Arbeiten ab Erlangen bis Nürnberg stehen ebenfalls zum großen Teil vor ihrer Vollendung. Mit der 36 Wöchigen Streckensperrung Lichtenfels - Nürnberg werden alle noch im "Urzustand" sich befindenden Bahnhöfe sowie die Strecke umgebaut. Hier stehen noch erhebliche Arbeiten an.

 

Vom Herbst 2014 bis März 2015 wurden einige Bilder erstellt, die die Vorbereitungen und derzeitigen Bauarbeiten dokumentieren.

 

 

 

Link zum You Tube Video zum VDE 8 der NBS Berlin - Nürnberg 

 

 

 

Bilder vom 21.10.2014 

 

1116 159 der ÖBB Lz zwischen Breitengüßbach und Ebing in den Mainauen.
Am HP Ebing wird es zu baulichen Veränderungen mit der Inbetriebnahme der NBS kommen.
Blick zum Main bei Ebing in Richtung Zapfendorf, noch ist alles Natur.
Straßen- und Streckenverlauf zwischen Ebing und Zapfendorf noch keine Baumaschinen in Sicht.
RE Bamberg - Hof an der Baustelle zwischen Unterleiterbach und Ebensfeld.

 

Blick durch den Führerstand am 02.03.2015

 

Technik macht es möglich durch den Führerstand zu fotografieren.

 

Zwischen Ebensfeld und Zapfendorf entsteht der Abzeigbahnhof Unterleiterbach.
Einfahrt frei in den Bahnhof Breitengüßbach, hier zweigten die Nebenstrecken nach Maroldsweisach, die heute noch bis Ebern betrieben wird ab und die Strecke nach Dietersdorf b. Coburg über Seßlach bis kurz vor die Thüringer Landesgrenze, deren Streckenplanum rechts noch zu erkennen ist.
Hallstadt bei Bamberg in seiner jetzigen Ausführung mit drei Gleisen.
Entgegenkommender IC 2300 München - Berlin in Hallstadt b.Bamberg. Ab hier besteht die Möglichkeit über den Abzweig Höflein, der sich hinter dem Bahnhof befindet ohne in Bamberg "Kopf machen" zu müßen in Richtung Schweinfurt, Würzburg zu fahren. Was vorallem für die Güterzüge Saalfeld - Würzburg genutzt wird.
Blick aus südlicher Richtung in den Bahnhof Bamberg. Der einstige große Bahnknoten zwischen München - Leipzig und Berlin sowie Richtung Frankfurt sorgte für umfangreichen Reise- und Güterzugverkehr. Ebenso die zahlreichen Nebenbahnen im Umland sorgten für zahlreiche Verkehre, die mit den Zügen und Lokomotiven von und nach Bamberg bedient worden sind. Bamberg war auch ein großes "Drehkreuz" für den gesamten Güterverkehr der Wirtschaft rund um Saalfeld. Bis hier her wurden bis 1945 zahlreiche Güterzüge mit Lokomotiven der Bw`s in Bamberg und Saalfeld gefahren.

 

"Einmal Bamberg - Nürnberg - Hin und zurück" am 12.03.2015

 

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm, der Tag beginnt, wenn andere im Zug noch "gemütlich Augenpflege" betreiben ...mit unterschiedlichen Lichtfrequenzen am frühen Morgen. 

 

Von Bamberg kommend, zeigt das Einfahrtsignal in Hirschaid "Fahrt frei".
Hirschaid "Ausfahrt frei" am Wärterstellwerk des Bahnhofes in Richtung Forchheim.
Entgegenkommender Güterzug an den Fabrikanlagen kurz vor der Einfahrt in Forchheim.
Ausfahrt aus dem Bahnhof Forchheim Richtung Nürnberg.
Hinter Forchheim, der Abzweig Thurbachbrücke links die abgehende Nebenbahn nach Ebermannstadt bzw. Behringersmühle und rechts ging es nach Höchstadt (Aisch). Beide Strecken wurden früher mit Lokomotiven und Personalen aus Bamberg bedient.
Beginnende Vorbereitungen zu den Bauarbeiten bei Baiersdorf.
Bahnhof Baiersdorf bei Erlangen.
Haltepunkt Bubenreuth wenige Kilometer vor Erlangen.
Streckenverlauf zwischen Bubenreuth und dem Erlangener Burgbergtunnel.
Der Erlangener Burgbergtunnel, links der Bau der neuen Tunnelröhre zukünftig für den Regional- und Güterverkehr. Rechts auf dem Planum der alten Strecke und durch den alten dann sanierten Tunnel wird die NBS führen.
Blick in den 307 Meter langen Burgbergtunnel der 1844 erbaut wurde und der älteste Tunnel in Bayern ist.
Beginnende Bauarbeiten zwischen dem Burgbergtunnel und dem Bahnhof Erlangen.
Für die neue Strecke muß hier an dieser Stelle im Stadtgebiet von Erlangen ein neuer Damm mit Brücke erbaut werden.
Noch ist alles beim alten der viergleisige Erlangener Personenbahnhof mitten in der Stadt.
Erlangen Pbf Blick in Richtung Fürth, links das alte Fahrdienstleiterstellwerk, eine Doppelte Gleisverbindung aus alten Tagen, alles wird weichen. Ab hier verkehrte die sogenannte "Seekuh" die Secundärbahn Erlangen - Gräfenberg, die schon lange stillgelegt ist wie die Nebenbahn nach Herzogenaurach.

 

Morgentlicher Berufsverkehr entgegenkommender RE Nürnberg - Bamberg mit 111 184 und Dosto Zug.
Fahrt zwischen den Lärmschutzwänden zwischen Erlangen Pbf und Gbf. Hier sind die Bauarbeiten bereits fertiggestellt.
Erlangen Bruck, hier wird fleißig gearbeitet. Von der neuen Regionalbahnstrecke geht es hier nocheinmal auf die alte Trasse.
Fahren und Bauen, eine absolut "knifflige Situation" für den Bahnbetrieb, die Planer die Baukräfte und auch für die Fahrgäste die oft mit Unverständnis reagieren, da sich der Laie schwer in diese Situation hineinversetzen kann. Dieses Bild soll die Schwierige Situation des Bauens und des rollenden Betriebes verdeutlichen. Bauarbeiten beidseitig bei Erlangen Bruck.
Gleisbauarbeiten bei Erlangen Bruck.
Wir fahren noch auf einem alten Gleis in Richtung Nürnberg durch Erlangen Bruck auf der anderen Seite bereits neue Gleise.
Bei Eltersdorf wurde bereits auf der neuen Regionalbahnstrecke eine neue Stahlbogenbrücke errichtet.
Ehemaliger Bahnhof, späterer Haltepunkt Eltersdorf bei Erlangen.
Nürnberger S-Bahn am HP Eltersdorf.
Freie Fahrt auf der neuen Regionalbahnstrecke zwischen Eltersdorf und Vach.
Am alten HP Großgründlach, der in den 90er Jahren stillgelegt worden ist.
Alte Trasse vor Vach, Straßenbrücke mit engem Lichtraumprofil aus vergangenen Tagen. Auch ihre Tage sind gezählt.
Einfahrt in Vach mit dem alten Wärterstellwerk.
Der Bahnhof Vach verfügte früher über mehrere Gleisanschlüße und eine Wagendrehscheibe.
Arbeiten an den neuen Stützmauern bei Fürth Unterfarnbach.
Bauzustand kurz vor Fürth Unterfarnbach.
Haltepunkt Fürth Unterfarnbach der innerhalb weniger Jahre jetzt zum zweiten Male umgebaut wird.
An der Einfahrt Fürth (Bay.) Hbf
Hier rollt`s, siebengleisiger Abschnitt der nördlichen Einfahrt in Fürth. ein besonderer Gleisabschnitt für Fahrdienstleiter und Technik.
"Nächster Halt, Fürth (Bay.) Hbf" Umstieg in Richtung Würzburg, Frankfurt, Cadolzburg oder Markt Erlbach." - "Next Station..."
Bahnsteiganlagen im historischen Ambiente.
Fahrdienstleiterstellwerk in Fürth, Verantwortung für einen stark frequentierten Bahnhof. Durchschnittlich alle 2 Minuten findet hier eine Zugfahrt statt.
Fürth Gbf entgegenkommender ICE Passau - Dortmund.
Neu gebaut, der Streckenabschnitt zwischen den ehemaligen Haltepunkten Nürnberg Doos und Nürnberg Neusündersbühl.Wie die Nürnberger sagen,"bei dr Quelle".
Nürnberg Neusündersbühl, Standort des ehemaligen Bw Nürnberg 1 mit dazugehörigem Haltepunkt, alles Geschichte.
Zwei Züge im Links Verkehr, moderne Stellwerkstechnik macht das möglich zwischen Neusündersbühl und Rothenburger Strasse.
Vor Nürnberg Hbf
"Einfahrt frei mit 30, Halt erwarten. So lautet der offiziell angezeigte Signalbegriff am Nürnberger Hbf. Kurzum der Zug endet hier. Links die Rampenauffahrt für die Züge Richtung München über Ingolstadt bzw. Augsburg. Und rechts der ET 442 der Nürnberger S-Bahn auf seiner Fahrt Richtung Ansbach.
Gleis- und Weichenverbindungen im Nürnberger Hbf, mit immerhin 23 genutzten Gleisen, die durch den Bahnhof führen.
Blick aus Richtung Nürnberg auf den ehemaligen Bahnhof Erlangen Bruck. Hier zweigte die Strecke nach Herzogenaurach ab. Heute verkehren noch Güterzüge bis zum Kraftwerk.
Einfahrt in Erlangen Pbf
Blick zur Baustelle Burgbergtunnel aus südlicher Richtung.
ICE 1609 Stralsund - München, noch auf dem alten Streckengleis im Bahnhof Baiersdorf.
Am Haltepunkt Kersbach, mit entgegenkommender S-Bahn.
"Historisches Kleinod" Formsignale auf elektrisch betriebenen Hauptstrecken. Einfahrt frei ilangsam n Hirschaid....
Modellbahnmotiv - Fahrdienstleiterstellwerk Hirschaid mit Formsignalen.
Fahrt durch den Hauptsmoorwald zwischen Strullendorf und Bamberg mit alten Fahrleitungsmasten und alter Trasse.
...kurz vor Bamberg
Rangierbetrieb in Bamberg, damit endet die Reise.

In Ebensfeld am 26.03.2015

 

Die letzten Arbeiten nach dem Abriß des EG in Ebensfeld.
Blick in Richtung Süden, auf diesem Planum wird zukünftig die NBS entlang führen.
Haltepunkt Ebensfeld, der Blick zum Bahnsteig in Richtung Lichtenfels.
Noch - Blick auf die Einfamilienhäuser der Ebensfelder Bahnhofsstrasse vom Bahnsteig. In wenigen Monaten werden diese durch einen Sicht- und Lärmschutz nicht mehr zu sehen sein.
Blick in Richtung Bamberg mit RB Bamberg - Saalfeld.
Freigelegter Keller des Ebensfelder Bahnhof, bald führt die NBS über den Keller hinweg.
Die letzten Reste des über 100-jährigen EG bei der Entsorgung.
Entsorgung "letzter Teile" des Bahnhofes.
152 139 mit einem Güterzug aus Richtung Saalfeld / Lichtenfels.
Planum des Streckenverlaufes der NBS in Richtung Erfurt.
Streckenverlauf in Richtung Lichtenfels, die alte Strecke nach Berlin.
Bau eines neuen Personentunnels unter den beiden Strecken hindurch.
Wärend mit schweren Baufahrzeugen das Planum für die NBS angelegt wird, fährt ICE 1508 von München nach Stralsund an der Baustelle vorbei.
Und in der Gegenrichtung der "MAX" Main-Saale Express Hof-Bamberg.
Kurze Pause für die CAT Raupe.
152 040 mit LKW Walther in Richtung Lichtenfels.
Blick in die Ebensfelder Bahnhofstrasse, rechts neben der Strasse wird zukünftig der Lärm- und Sichtschutz errichtet werden.
294 717 über der alten Unterführung in Ebensfeld mit ihrem Güterzug von Coburg Neuses nach Bamberg.

 

 Schlüsselstellung Bahnhof Breitengüßbach

 

Der ca. 8 km nördlich von Bamberg liegende Bahnhof Breitengüßbach hatte im Verkehr in Richtung Thüringen bereits seit 1895 mit der Eröffnung und Weiterführung der Strecke nach Ebern und weiter nach Maroldsweisach sowie mit Eröffnung der Strecke nach Dietersdorf bei Coburg an der Landesgrenze zu Thüringen bereits Bedeutung gewonnen und es wurden Planungen und Projekte in Erwägung gezogen hier einen weiteren Lückenschluß nach Thüringen zu schaffen.  

 

Erster Lückenschluß wäre die Weiterführung der Strecke ab Dietersdorf nach Lindenau Friedrichshall in Thüringen wo sich bereits ein Bahnanschluß befand mit der 1000 mm Schmalspurbahn nach Hildburghausen, die bereits seit 1888 betrieben wurde. Wurden doch ab 1913 nach Eröffnung der Dietersdorfer Strecke auch Waren und Rohstoffe mittels Fuhrwerken später LKW von Thüringen nach Dietersdorf gefahren oder abgeholt um das Umladen in Hildburghausen zu umgehen oder dann die Waren über die Werrabahn abzutransportieren. Ein preiswerter Gütertransport war die Warenverschiffung im Bamberger Hafen in Richtung Ruhrgebiet oder Nordsee.

 

Kursbuchkarte von 1935 der DR

 

Im o.g. Kursbuchkartenauszug wird die Situation der vielen Stichbahnen in Bayern und Preußen deutlich. Zahlreiche Bestrebungen bestanden hier diese Strecken im INteresse der regionalen Wirtschaft, des Tourismus und nicht zuletzt aus Gründen der Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Folgende Projekte wurden angestrebt und verhandelt aber auf Grund der beiden Weltkriege nie verwirklicht.  

 

1.) Bamberg - Dietersdorf - Heldburg - Hildburghausen mit Umbau  

      des thüringer Schmalspurabschnittes von 1000 mm auf  

      1435 mm

2. Bahnknoten Königshofen im Grabfeld mit Anbindung an die  

     Strecken Hofheim - Haßfurt und Maroldsweisach . Ebern -  

      Bamberg sowie Anbindung an die Strecke ab Königshofen  

      nördlich nach Römhild mit Weiterführung nach  

      Rentwertshausen - Meiningen

3.) Verlängerung der Strecke Coburg - Rodach in Richtung Heldburg

       bzw. Hildburghausen

 

Mit den oben genannten Verbindungsprojekten zeigt sich deutlich, daß hier aus Richtung Bamberg in Richtung Thüringer Landesgrenze und die Weiterführung einer Strecke ab Hildburghausen nach Suhl, wo diese an die Strecke Meiningen - Suhl - Arnstadt - Erfurt angeschloßen worden wäre eine regional bedeutende Strecke hätte entstehen können. Selbst bei Schließung dieser Strecke nach 1945 bis 1990 wäre es durchaus denkbar hier ein solches Projekt der Neuzeit zu konzipieren, was bedeuten würde das in der heutigen modernen Zeit durchaus attraktive Regionalkonzepte auf dieser Linie hätten ausgebaut und entstehen können. Vorallem in den Punkten Energie- , Umwelt- , Landschaftsverbrauch und den anfallenden Kosten wäre bei dieser Trassierung durchaus eine attraktive und moderne Lösung entstanden. Ebenfalls die Nutzung bestehender Bahntrassen und derer zweigleisiger Ausbau sicher nicht in jedem Fall aber kostengünstiger als die komplette Untertunnelung des Thüringer Waldes. 

 

"Spinnen wir den Faden weiter ..."

 

Linienführung Bamberg - Dietersdorf - Hildburghausen - Neubaustrecke Richtung Suhl mit Anbindung nach Erfurt sowie Neukonzipierung der Linie Coburg - Bad Rodach - Hildburghausen.  

Weiterhin wäre es realistisch den Abschnitt Neudietendorf - Schweinfurt zu elektrifizieren.

 

Regional Option  

1. RE Linie Nürnberg - Bamberg - Suhl - Erfurt mit Flügelkonzept von      Zugteilen Schweinfurt - Suhl - Erfurt und Coburg - Suhl - Erfurt

2. RE Linie Nürnberg - Bamberg - Schweinfurt - Suhl - Erfurt

3. RE Linie Nürnberg - Bamberg - Lichtenfels - Coburg - Suhl - Erfurt

 

An diesen Optionen profitieren zahlreiche Städte und Gemeinden in Thüringen und Oberfranken. Mit der Eröffnung der ICE Strecke Nürnberg - Erfurt wird es aller Voraussicht nur den ICE Halt in Bamberg und Erfurt und zweimal täglich in Coburg geben.

Der Hauptreisestrom wird sich immer von München bzw. Nürnberg nach Jena - Leipzig / Halle und Berlin bewegen. Erfurt spielt eine völlig untergeordnete Rolle das zeigen die Umstiege in Saalfeld vom ICE in Richtung Arnstadt - Erfurt. Bedeutungsvoll für Erfurt ist die Achse Leipzig - Frankfurt ohne Zweifel. Mit Ausbau der Strecke Erfurt - Schweinfurt sowie deren Elektrifizierung wäre eine zweite Strecke zur Entlastung des Güterverkehres der Frankenwaldbahn gerade in Richtung Würzburg - Stuttgart entstanden, was den Wiederaufbau der "Berliner Kurve" in Schweinfurt und eine Verbindungsbahn von Rottendorf in Richtung Würzburg Süd zur Folge hätte das Güterzüge ohne "Kopf zu machen" die Strecke durchgehend auf dem Abschnitt Erfurt - Stuttgart hätten befahren können. Weiterhin bräuchten besagte Güterzüge die weitere Strecke Erfurt - Fulda - Gemünden - Würzburg nicht mehr befahren, was ebenfalls eine Entlastung der Strecke Bebra - Fulda - Würzburg nachsichziehen würde. Es ist unumstritten das auch bei den genannten Strecken zahlreiche Investitionen oder Teilneubauten entstehen hätten müßen aber der Gewinn für die Regionen, den Güterverkehr und die Umwelt wäre weitaus höher, nicht nur aus Sicht der Reisenden sondern auch aus Sicht der Eisenbahnbetriebsführung. Realistische Überlegungen wären es Wert gewesen nach 1990 über gewinnbringende Eisenbahnprojekte zwischen Thüringen und Franken nachzudenken.

 

 

Abschied vom alten Bahnhof Breitengüßbach am 11.11.2015

 

Auf den Tag genau ab dem genannten Datum beginnt die Streckensperrung zwischen Lichtenfels und Bamberg. Somit verliert der Bahnhof Breitengüßbach sein altes Flair. Es bleiben uns somit nur die "Erinnerungen auf der Chipkarte".

 

Blick von der nördlichen Strassenbrücke auf den Bahnhof aus Richtung Ebing.
Blick in Richtung Ebing. Ganz links abzweigend die Strecke nach Ebern. An der linken Weiche geradeausführend der Rest der Strecke nach Dietersdorf und rechts der zweigleisige Hauptbahnabschnitt nach Lichtenfels.
Noch besitzt Breitengüßbach Formsignale. Ausfahrt eines VT 650 der Agilis nach Ebern.
Blick zum Bahnsteig. Problematisch die Niveaugleichen Bahnsteige und deren Übergänge die in der heutigen Zeit aus Sicherheitsgründen untragbar sind.
RE Bamberg - Hof mit Zugteil Bayreuth am Bahnsteig durchfahrend.
Und noch ein Nachschuß auf die zwei VT 641 nach Hof und Bayreuth, Vorbeifahrt an der historischen Stellwerkstechnik im Bahnhof Breitengüßbach in Richtung Ebing.
Aus der Gegenrichtung ICE 1609 Stralsund - München.
Aus Richtung Ebing rollt die 185 181 mit dem Güterzug Saalfeld - Nürnberg Rbf heran.
Ausfahrt in Richtung Lichtenfels "Halt".
...und die Ausfahrt "Frei"....
...für den 1508 München-Rostock...
Stellwerk 2 des Bahnhofes Breitengüßbach für den Fahrdienstleiter, ein Reichsbahn Einheitsstellwerk aus den Zeiten der Elektrifizierung von 1938.
294 647 mit ihrem Übergabezug Lichtenfels - Bamberg.
Und gleich in der Gegenrichtung der VT 650 der Agilis auf der Fahrt von Bamberg nach Ebern am Fahrdienstleiterstellwerk.
Eisenbahnerwohnhaus mit Nebengebäuden
Einstiges Bahnmeisterei Gebäude heute Vereinsheim der Eisenbahnerkameradschaft Breitengüßbach.
In Sandsteinbauweise das EG Breitengüßbach mit Diensträumen, Wartesaal und Wohnung des Bahnhofsvorstehers.
Aus Zeiten der Ludwigs Süd - Nord Bahn die GA in Sandsteinbauweise aus der Zeit um 1845 !!! Halten Gebäude aus der Neuzeit ebenso lange ?
Der unverbaute Blick aus südlicher Richtung (Bamberg) auf den Bahnhof Breitengüßbach.
Der Niveaugleiche Bahnsteig bedeutet ständige Sicherung und Sicherheit. Planmäßiger Halt der RB von Saalfeld nach Bamberg mit einem ET 442.
Blick Richtung Bamberg, Bau der neuen Ortszufahrt neben den Gleisanlagen. Zwischen Bahn und Straße wird zukünftig eine 3 Meter hohe Lärmschutzwand stehen.
Neben zahlreichen Reisezügen passieren auch täglich ca. 50 Güterzüge den Bahnhof Breitengüßbach auf der Relation Mitteldeutschland - Nürnberg - Süd Bayern - Österreich - Italien. Hier 185 371 mit einem Kesselwagenzug in Richtung Bamberg.
Aus Richtung Bamberg nähert sich der ICE 1606 München - Stralsund. In wenigen Wochen ist dieses Bild Geschichte.
An der südlichen Ausfahrt Richtung Bamberg befindet sich das Stellwerk 1 des Bahnhofes das seit einigen Jahren unbesetzt ist und keinen Arbeitsplatz für den Stellwerkswärter mehr beherbergt. Ebenfalls ein klassisches DR Stellwerk aus den 30er Jahren, gebaut in der Zeit der Elektrifizierung der Frankenwaldbahn.
Typisch für diese alten mechanischen Stellwerke die Formsignale, Drahtzugleitungen und Spanngewichte.
Halt der RB Bamberg-Saalfeld in Breitengüßbach am Niveaugleichen Bahnsteig. Die Fahrgäste müßen von der Bahnsteigsperre am EG zum Bahnsteig oder umgekehrt. Hier liegt das Problem, das auf den zwischenliegenden Gleisen Richtung Bamberg bzw. Ebern keine Züge verkehren dürfen. Diese müßen dann am Einfahrtsignal warten, was zu Verzögerungen oder Verspätungen führen kann. Diese Bahnsteigform ist daher nicht mehr zeitgemäß aus verständlichen Gründen.
Ab und zu verkehrt auch mal ein ÖBB Taurus mit einem Güterzug bis Lichtenfels. 1116 158 mit einem leeren Schotterzug nach Lichtenfels unterwegs.